# Buchungssatzlogik

## Zweck

Dieses Dokument beschreibt fachliche Regeln, mit denen Buchungssaetze fuer eine Beitrags- und Liquiditaetsauswertung eingeordnet werden koennen.

## Grundprinzip

Ein Buchungssatz wird nicht nur anhand eines einzelnen Kontos bewertet. Fuer eine belastbare Einordnung werden mindestens Konto, Gegenkonto, Soll/Haben, Betrag, Belegdatum, Buchungstext, Stornoinformation und ggf. Kostenstelle betrachtet.

## Regelgruppen

### Mitgliedsbeitrag

Ein Buchungssatz ist beitragsrelevant, wenn Konto und Buchungstext auf Mitgliedsbeitrag oder Beitragsabrechnung hinweisen und keine gegenteiligen Indikatoren vorliegen.

### Ruecklastschrift oder Rueckbuchung

Ruecklastschriften mindern die Beitrags- und Liquiditaetsbasis. Hinweise koennen Buchungstext, Betrag, Gegenkonto oder spezielle Ruecklastschriftkonten liefern.

### Storno

Stornierte Buchungen duerfen nicht doppelt in Monats- oder Liquiditaetswerte eingehen. Original und Storno sind zusammen darzustellen.

### Fehlbuchungsverdacht

Eine Buchung ist Prueffall, wenn sie auf einem Beitragskonto steht, aber der Text auf Spende, Zuschuss, Weiterleitung, Rueckzahlung oder sonstige Nicht-Beitrags-Sachverhalte hinweist.

### Liquiditaetswirkung

Eine Buchung ist liquiditaetswirksam, wenn sie ein Zahlungs-, Bank-, Kassen- oder Zahlungsdienstleisterkonto betrifft. Reine Umbuchungen und Transitbewegungen sind gesondert auszuweisen.

## Ergebnisstatus

Empfohlene Statuswerte:

- eindeutig klassifiziert
- fachlich plausibel
- Storno / Rueckbuchung
- Liquiditaetswirkung unklar
- Beitragswirkung unklar
- Fehlbuchungsverdacht
- Nachweis erforderlich
